Der Wettbewerb

Jungwinzerwettbewerb der Südlichen Weinstrasse

Jedes Jahr kührt der Verein Südliche Weinstrasse die besten Jungwinzer der Region. Damit sollen junge Nachwuchswinzer unterstützt und ihnen eine Plattform geboten werden, sich und ihre Weine zu präsentieren.

Zur Teilnahme berechtigt sind Kellermeister in Betrieben der Südlichen Weinstraße, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und entscheidende Mitverantwortung an den Weinen des Betriebes haben. 

Ein Kellermeister, der in 5 verschiedenen Jahren einen der ersten drei Plätze der Gesamtwertung belegt, erhält die besondere Auszeichnung "Einer unserer Besten" des Vereins Südliche Weinstrasse. Diese Auszeichnung darf der Betrieb bis zum 35. Lebensjahr des teilnehmenden Kellermeisters, mindestens aber 5 Jahre lang führen - unabhängig von einer Teilnahme am Wettbewerb. Die Auszeichnung berechtigt ihn außerdem, bis zu seinem 35. Lebensjahr an allen Aktivitäten der "Jungen Südpfalz" teilzunehmen.

Der Wettbewerb besteht aus einer Vorausscheidung und einer Endrunde. An der Vorausscheidung nehmen alle Teilnehmer teil, die nicht bereits aus dem Vorjahr qualifiziert sind. Die Endrunde besteht aus 20 Kellermeistern. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen:

20 Teilnehmer qualifizieren sich für die Endrunde. Dabei sind die besten 10 Teilnehmer des Vorjahres automatisch erneut zur Endrunde qualifiziert, sofern sie noch die Bedingungen unter Punkt 1. und 2. erfüllen. Alle weiteren Endrundenteilnehmer qualifizieren sich durch eine Vorentscheidung.

Jeder Teilnehmer stellt sowohl zur Vorentscheidung wie zur Endrunde 5 Weine zur Bewertung an, die er selbst als Kellermeister verantwortet hat. Die Verantwortung an diesen Weinen wird dem Veranstalter schriftlich bestätigt. Alle Weine werden mit Analysedaten und einer Preisangabe (Preis für Endverbraucher ab Erzeuger) eingereicht.

Zugelassen sind ausschließlich trockene Weine in folgender Zusammenstellung:

- max. 2 Silvaner
- max. 3 weiße Burgundersorten (inkl. Chardonnay), davon max. 1 Barriquewein
- max. 2 Riesling 
- max. 2 Aromasorten (Muskateller, Scheurebe, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer u. ä.)
- max. 2 Rote Burgundersorten (Frühburgunder, Spätburgunder, Schwarzriesling) 
- max. 2 andere Rotweine

Die Sieger dieser zugelassenen Gruppen erhalten eine Urkunde

Fassproben sind nicht zugelassen. Mindestens einer der Weine muss ein Weißwein mit maximal 12,5 %Vol Alkohol sein. Jeder Wein kann nur einmal bei dem Wettbewerb angestellt werden.

Die Bewertung der Weine erfolgt durch eine Jury. Das Ergebnis des Wettbewerbs ergibt sich aus dem Querschnitt der einzelnen Weinbewertungen der Endrunde. Für die Vorausscheidung besteht die Jury aus einem Gremium, das in Absprache zwischen dem Verein Südliche Weinstrasse und dem DLR Neustadt festgelegt wird. Die Weine werden blind verkostet und bewertet. Den teilnehmenden Betrieben werden die Bewertungsergebnisse zur Kenntnis gegeben.

Für die Endrunde besteht die Jury aus einem Vertreter des DLR (i. d. R. Prof. Fischer), einem Weinkontrolleur (i. d. R. Herr Scherrer), 3 Fachjournalisten (u. a. Jürgen Mathäß) und 3 über-    regional bekannten Sommeliers. Die Weine werden nach Rebsorten geordnet blind verkostet und bewertet. Alle Wertungen, auch der einzelnen Jurymitglieder, werden detailliert für alle Teilneh- mer ausgehängt. Die teilnehmenden Weine können wie bisher durch die Teilnehmer nachver-  kostet werden, sobald die Jury ihre Arbeit abgeschlossen hat. 

Die drei Teilnehmer mit den besten Durchschnittsbewertungen sind die Sieger des Wettbewerbs. Der jeweils beste Wein in den Rebsortengruppen (mit mindestens 5 angestellten Weinen) ist der Sieger für die jeweilige Rebsorte.