Die Sieger 2018/19

Jungwinzerwettbewerb der Südlichen Weinstrasse

An der achten großen Vergleichsprobe für junge Kellermeister aus der Südpfalz 2018/19, nahmen  mehr als 50 junge Kellermeister teil. Gesamtsieger wurde zum ersten Mal Niko Leonhard, vom Weingut Richard Rinck in Heuchelheim-Klingen. Auf den 2. Platz kam Georg Diehl vom Weingut Borell-Diehl in Hainfeld, vor Mathias Wolf aus dem Weingut Wolf in Birkweiler. 

Dietmar Seefeldt, Landrat der Südlichen Weinstraße, sprach bei der Begrüßung der zahlreichen, teilweise prominenten Gäste im Weinhaus Fritz Walter in Niederhorbach von einer breiten Palette sehr guter junger Weinerzeuger in der Südpfalz. Deshalb sei die Vergleichsprobe ein harter Wettbewerb, der es nicht leicht mache, sich mehrmals ganz vorne zu platzieren und bei dem es diesmal zwei relativ neue Kellermeister der Endrunde unter die drei besten schafften. Die hohe Teilnehmerzahl zeige auch die große Bedeutung, die der 2011 erstmals ausgetragene Wettbewerb für den südpfälzischen Weinbau gewonnen habe. Der Wettbewerb wirke jedoch auch nach außen, wie man an vielen Journalisten, Gastronomen, Händlern und anderen Gästen sehe, die zu der Preisverleihung und Verkostung der Finalweine kommen. Sie zeige sich auch bei Veranstaltungen außerhalb der Pfalz, bei denen die Jungwinzertruppe aufmerksam wahrgenommen werde.

Die Siegerweine

Der Gesamtsieger Niko Leonhard qualifizierte sich 2018 über die Vorprobe fürs Finale. Bereits Die Auszeichnung seines Silvaners bei Wein am Dom ließ das Fachpublikum aufhorchen. Er bestätigte dies mit dem Gesamtsieg und zudem mit dem Siegerwein in der Kategorie Weißburgunder. Wie alle anderen 20 Endrundenteilnehmer musste er fünf trockene Weine aus seinem Sortiment in eine Blindverkostung stellen, bei der die Jury nur Jahrgang und Rebsorte kannte. Leonhard erreichte mit allen seinen Weinen mindestens im Schnitt 86,78 von 100 Punkten. Der zweitplatzierte Georg Diehl konnte vor allem mit seinem Chardonnay Punkten, mit dem er auch die die entsprechende Kategorie gewann. Mathias Wolf Stärken lagen besonders beim Riesling. Insgesamt erreichte er den 3. Platz der Gesamtwertung. Nicht bei jedem einzelnen der 100 verkosteten Weine war sich die hochkarätige Jury einig.

 

Die Urkunde für den besten Grau- und Spätburgunder sicherte sich Thomas Hörner aus Hochstadt. Bei den aromatischen Weißweinen ließ sich die Jury nicht wirklich überzeigen. Aus diesem Grund wurde in dieser Kategorie 2018 kein Preis  vergeben. Die Brüder Julian und Philipp Hof sicherten sich den Preis für den besten "anderen Rotwein", mit ihrem Merlot. Christian Brendel sahnte mit seinem Silvaner den Kategoriepreis ab.

Die Jury

Die achtköpfige Jury besteht aus überregional bekannten Fachverkostern, darunter Sommeliers und Fachjournalisten sowie Prof. Ulrich Fischer von der DLR Neustadt und dem Weinkontrolleur Stefan Scherer. Die hochkarätig besetzte Jury, so Landrat Seefeldt, sei auch notwendig, um dem hohen Niveau des Wettbewerbs und seinem überregionalen Anspruch gerecht zu werden. Der Erfolg zeige die Richtigkeit dieses Konzepts.